Resümee (kurz)
Um das vorweck zu sagen
Die 15. Voov war doch wieder ein wunderbares Erlebnis. Wunderbar friedlich! Wunderbare Menschen, freundliche Menschen und trotz des Sprachengewirr eine außerordentliche und deutliche Verständigung mit allen Gästen der Voov und somit der Gäste unseres kleinen Städtchen Putlitz in der Prignitz.
Liebe Gäste ihr seit immer Willkommen und das sage ich nicht hier in meinem Resümee.
Es ist der Wille und Wunsch aller Putlitzer. Das sind sicherlich zum Teil Kommerzielle Gründe, aber die Mehrzahl der Bürger von Putlitz ist innerlichst und vom Herzen mit der Voov verbunden und mit den Jahren sind hier Freundschaften zu Menschen aus allen Teilen der Welt Endstanden, die wir nicht mehr missen wollen.
Wir (die Putlitzer)
Wir haben euch eingeladen.
Wir wollen, dass ihr unsere Gäste seid!
Wir wollen von euch lernen, wie man friedlich und achtungsvoll, feiern und fröhlich sein kann und das in einer Landschaft, die als – No Go Area – gilt, in der sich sonst kein Schwarzer, Gelber oder Roter (das ist die offizielle Einschätzung) hintrauen sollte. Ein Schwarzer, Gelber oder Roter bekommt normalerweise sofort eins in die Fresse, Tritte in die Eier und ein Messer in den Bauch gerammt.
Ja!
Und davor sollen und werden wir Beschütz.
Und das ist gut.
Leider muss ich sagen, daß ich diesen Polizeieinsatz als sehr bedrohlich empfunden habe.
Um da mal konkret zu werden, Herr Peter Schröder, Haupteinsatzleiter, vom Landkreis (irgendwo ist da auch ein Bild hier auf der Internetseite zu finden), hat versichert, das es nicht mehr Polizeikontrollen als im letzten Jahr geben wird!
Peter Schröder hat da nicht ganz die Wahrheit gesagt!
Denn im Gegensatz zum letzten Jahr musste ich zweimal beweisen, dass ich 0, 0 Promille im Blut habe und das an einem Tag! Schön wäre es, wenn die Polizistin oder der Polizist (die aus Potsdam kommen) mir dann noch sagen könnte, ob ich eventuell Altersbedingt Zucker habe. Das aber nur am Rande vermerkt.
Ja!
Bitteschön, es darf nicht passieren, dass meine Tochter von einem zugekiffte oder besoffenen totgefahren wird! Um mich davor zu bewaren, braucht es aber nicht unbedingt einen Einsatz von zivilen Ermittlern (80) auf dem Internationalem Festivalgelände oder von Hubschraubern mit Wärmekammras, die, denke ich, mal viel besser bei der Friedensmission, zum Beispiel in Afghanistan, Libanon oder im Kongo aufgehoben sind.
Ja!
Bitte liebe Ordnungsmacht schützt uns! Aber sagt uns auch wie viel dieser Einsatzmarathon zum Schutz der Prignitzer (Putlitzer)Bevölkerung für die Steuerzahler gekostet hat.
Sicherlich könnte man von diesen Kosten und mit Hilfe von MAE Kräften den Burgturm von Putlitz als touristische Attraktion an anderer Stelle neu erbauen.
Und im übrigen, liebe Gäste, regnet es NIE zur Voovzeit in Putlitz. Wenn es mal nass ist, dann hat die Putlitzer Feuerwehr dafür gesorgt, daß es auf dem Voovgelände nicht so staubt.
Vielleicht!
Ist dieser massive Polizeieinsatz damit zu erklären, daß sich hier jemand Profilieren möchte. Denn solch eine große Veranstaltung hier in der Provinz ist sicherlich die allerbeste Voraussetzung für solch ein Tun und es wird vermutet, daß sich der Herr Becker (Polizeidirektor der Prignitz, Jäger, Naturliebhaber und Heger und Pfleger des Waldes) da mächtig ins Zeug legt. Das wird sehr stark vermutet.
ata
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